Positionspapier von Diakonie Deutschland und EBET zur Ersatzfreiheitsstrafe

 

Jährlich werden rund 56.000 Menschen mit einer Ersatzfreiheitsstrafe (EFS) inhaftiert. Dabei handelt es sich vor allem um sozial marginalisierte Menschen, die häufig hoch verschuldet, gesundheitlich belastet, drogenabhängig oder wohnungslos sind. Während Menschen in Armutslagen ihre Geldstrafe nicht zahlen können und dann mit Freiheitsentzug bestraft werden, besteht diese Gefahr für Menschen, die genügend Geld haben, nicht. Das ist sozial ungerecht. Armut darf nicht zu Inhaftierung führen!

Diakonie Deutschland und der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. – Wohnungsnotfall – und Straffälligenhilfe (EBET) setzen sich daher für eine Reform der EFS ein.

Zum Positionspapier.

Zum Forderungspapier (Kurzfassung).

 

2. Lebenslagenuntersuchung wohnungsloser Menschen veröffentlicht

 

Der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET) veröffentlicht zum zweiten Mal Ergebnisse einer systematischen Lebenslagenuntersuchung wohnungsloser Menschen. Durchgeführt wurde die Studie von der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH). Danach sind 2,6 Prozent mehr wohnungslose Menschen gegenüber 2018 in einer schlechten oder sehr schlechten Lebenslage.

Zur Pressemitteilung.

Zur Lebenslagenuntersuchung.

 

EBET verleiht den „Verbogenen Paragrafen“ 2021 an den Vogtlandkreis in Sachsen

 

Auf seinem Kongress „Würde, Haltung, Beteiligung“ verleiht EBET den Verbogenen Paragrafen 2021 an den Vogtlandkreis in Sachsen. Der Vorsitzende des EBET, Dr. Jens Rannenberg: „Offenbar wird durch den Vogtlandkreis bei der Umsetzung der Hilfen nach § 67 ff SGB XII das Ziel verfolgt, Leistungsberechtigte abzuweisen und ohne hinreichenden Grund auf andere Hilfequellen zu verweisen."

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Begründung des Vorsitzenden des EBET e.V. finden Sie hier.

Wer wir sind

EBET ist der Evangelische Bundesfachverband der Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe. Der Fachverband vertritt die Interessen und Anliegen, die bisher von den beiden Fachverbänden EKS und EvO wahrgenommen wurden.

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Was uns wichtig ist

Zentrales Anliegen von EBET ist die Verwirklichung von bestehenden Rechten. Einkommensarme Menschen haben häufig besondere Schwierigkeiten, ihnen zustehende Rechte durchzusetzen.

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Existenzsicherung und Teilhabe

Informationen zum Thema Existenzsicherung und Teilhabe

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Kunst trotz(t) Armut

Eine Ausstellung zu Armut und Ausgrenzung.

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Für Hilfesuchende

Informationen und Kontakte für Betroffene

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Freiwilliges Engagement

Wie Sie sich für wohnungslose und/oder straffällig gewordene Menschen engagieren können.

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Kooperationen/Links

überregionale Organisationen der Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe

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